Antrag Mindestsicherung

Alle Informationen rund um die Antragstellung zur Mindestsicherung finden Sie im nachstehenden Artikel.

Sozialberatung Wien - Beratung zur Mindestsicherung
Präsident der Sozialberatung Wien

Position: Präsident, SB Wien

Aktualisiert: 04.07.2019

Die Antragstellung

Achtung: Die Wiener Mindestsicherung steht frühestens ab Antragstellung zu!

1. Antragsformular besorgen

Zum Download hier auf www.sozialberatungwien.at oder www.wien.gv.at/amtshelfer und in allen Wiener Sozialzentren.

2. Ausfüllen des Antragsformulars

Der Antrag ist vollständig auszufüllen.

3. Unterschreiben des Antragsformulars

Alle volljährigen Personen in Ihrem Haushalt müssen den Antrag unterschreiben.

4. Beilegen aller Unterlagen

Kopien der unten aufgelisteten Unterlagen aller (auch minderjähriger) Personen im gemeinsamen Haushalt sind dem Antrag beizulegen. Siehe Punkt „Notwendige Unterlagen"

5. Abgabe

Nach Absolvierung der Schritte 1-4 sind Ihre Dokumente ans zuständige Sozialzentrum zu übermitteln.
Achtung! Die Zuständigkeit der Sozialzentren ergibt sich aus ihrem Wohnbezirk. Für Obdachlose gibt es eine spezielle Regelung.

Die Übermittlung kann wahlweise wie folgt erfolgen:

 

  • Geben Sie die Dokumente beim zuständigen Sozialzentrum ab. Lassen Sie sich bei der Abgabe eine Übernahmebestätigung ausstellen.
  • Werfen Sie die Dokumente im Hausbriefkasten des Sozialzentrums ein.
  • Senden Sie die Dokumente mit der Post an Ihr zuständiges Sozialzentrum.
  • Senden Sie ihre Dokumente per E-Mail an das zuständige Sozialzentrum.

Notwendige Unterlagen

IDENTITÄTSNACHWEIS   Woher?
Amtlicher Lichtbildausweis
(Reisepass, Personalausweis)
Magistratisches Bezirksamt oder Botschaft
PERSONALDOKUMENTE Woher?
Anerkennungsbescheid Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl
Aktueller Aufenthaltstitel MA 35
Heiratsurkunde MA 63
Rechtskräftiges Scheidungsurteil
Rechtskräftiger Scheidungsbeschluss
Rechtskräftiger Scheidungsvergleich
Bezirksgericht
EINKOMMENSBELEGE Woher?
Lohn-/Gehaltsbestätigungen
(Nettoeinkommen) inklusive Vormonat
Von Arbeitgeber bzw. notfalls
durch Intervention der AK
Lohnsteuerausgleich oder
Arbeitnehmerveranlagung vom Vorjahr
Finanzamt
Nachweis über Leistungen der GKK
(Krankengeld, KBG..)
GKK
Unterhaltszahlungen Kontoauszug oder gerichtliches Urteil
Pensionsbescheid, bzw. Rentenbescheid PVA
Bescheide über Beihilfen Beihilfeneinrichtung, bzw. Auszahlende Stelle
Nachweis über Art und Höhe
sonstiger Einkünfte
Bank oder Kontoauszug
MIETBELEGE Woher?
Mietvertrag oder Mietaufschlüsselung Vermieter oder Hausverwaltung
NACHWEIS BEANTRAGTER LEISTUNGEN Woher?
Antrag auf Leistungen des AMS AMS
Antrag auf Leistungen der GKK GKK
Antrag Wohnbeihilfe MA 50
Antrag auf Pension PVA
Unterhalt Bezirksgericht (Gerichtliches Urteil)
NACHWEIS ÜBER VERMÖGEN Woher?
Kontoauszug, Sparguthaben,
Bausparverträge, Wertpapiere
Bank
Rückkaufswert der Lebensversicherung,
bzw. Pensionsvorsorge
Bank, bzw. Versicherungsanstalt
Erbe Notar
Schenkungen Notar, Kontoauszug
KFZ Kaufvertrag
Grundbesitz Grundbuchsauszug (Notar, Bezirksgericht)

Achtung! Legen Sie der Behörde auf Verlangen auch weitere von ihr gewünschte Unterlagen vor. Wenn Sie die Rechtmäßigkeit des Vorgehens der Behörde in Zweifel stellen, vereinbaren Sie einen Termin bei der Sozialberatung Wien.

Weiterer Ablauf

Auf Ihren Antrag muss die Behörde binnen drei Monaten reagieren, sofern Sie alle notwendigen Unterlagen übermittelt haben. Haben Sie nicht alle notwendigen Unterlagen abgegeben, muss Ihnen die Behörde eine Frist setzen, in der Sie diese nachreichen können. Wenn Sie der Aufforderung nicht nachkommen, wird Ihr Antrag abgelehnt und Sie müssen erneut einen Antrag stellen. Die Behörde muss Ihnen jedenfalls einen Bescheid ausstellen. Wird Ihr Antrag abgelehnt oder Ihnen Ihrer Meinung nach zu wenig Geld ausbezahlt, müssen Sie unbedingt fristgerecht Beschwerde erheben. Sollte die Behörde trotz Antrag nicht binnen drei Monaten einen Bescheid ausstellen, vereinbaren Sie jedenfalls einen Termin bei der Sozialberatung Wien.

Lesen Sie hierzu unbedingt: “Achtung bei Bescheiden!”.

Scroll to Top